Berichte und Spendenaufruf von Open Border Osnabrück

https://scontent-ams3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xla1/t31.0-8/12094735_1248927251789372_7328352784169962672_o.jpgAm 25. Februar hat sich eine Gruppe von vier Aktivist*innen aus Osnabrück auf den Weg an die Grenzen in Serbien und Mazedonien gemacht. Nach verschiedenen Zwischenstopps sind sie zurzeit in Belgrad, um dort den Aufbau und die Vernetzung von unabhängigen Strukturen zu unterstützen.
Hier findet ihr aktuelle Berichte der Gruppe:

Spendenaufruf:
Alle Gelder, die an folgendes Konto gehen:
Rote Hilfe e.V.
IBAN: DE18 4306 0967 4007 2383 04
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: “UnterstützungBalkan”

werden direkt an Menschen weitergeleitet, die vor Ort an den EU-Außengrenzen humanitäre Hilfe leisten. Die Gelder werden hauptsächlich für Lebensmittel, medizinische Güter und Mobilität gebraucht.
Jede Spende hilft!
Bitte beachten Sie, dass wir leider keine Spendenbescheinigungen ausstellen können.

Mehr Infos unter:  https://openborder.noblogs.org/ & https://www.facebook.com/OpenBorderOsnabrueck/

Vortrag: Flucht und Ankunft – 08.02. 19 Uhr – Uni Schloss

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Universität Osnabrück
Erweiterungsgebäude am Schlossgarten
Raum 15/E10 im Erdgeschoss
Adresse: Seminarstraße 20, 49074 Osnabrück
Montag, 08.02. 19 Uhr

Aktuell prägen die Flucht und Aufnahme von geflüchteten Menschen in Deutschland die Medien und private Gespräche. Die Meinungen hierzu, teilweise geprägt durch Fehlinformationen, Vorurteilen und Ressentiments, gehen dabei weit auseinander und spiegeln die Spannungen innerhalb der Gesellschaft wieder.
Vielfach sind die Gründe, die Menschen bewegen die Strapazen einer Flucht auf sich zu nehmen nicht bekannt, ebenso wenig ihre Fluchtwege.
Im Rahmen des Vortrages sollen eben diese Themen aufgegriffen und mit Berichten, Interviews und Karten verständlicher gemacht werden.
Leider werden aktuell Rassismus, Vorurteile und Gewalt innerhalb der Gesellschaft präsenter. Diese Entwicklung lässt sich auf ein Zusammenwirken zwischen gesellschaftlichen, rechtlichen und politischen Verhältnissen zurückführen, welches auch geflüchteten Menschen die Ankunft und das Leben in Deutschland oftmals schwer macht.
Jedoch gibt es noch immer Menschen und Gruppen in Deutschland, welche helfen wollen und den zufluchtsuchenden Menschen Unterstützung anbieten.
Doch wie ist das möglich? Was muss dabei beachtet werden? Und wo gibt es weitere Informationen?
Diesen Fragen wird im letzten Teil des Vortrages nachgegangen. Im Anschluss findet noch eine offene Runde für Fragen, Kritik und Anmerkungen statt.
Kommt vorbei und bringt Freund*innen mit.

Zur Gruppe Refugees Welcome Info: Weiterlesen

Flyer for refugees about No Lager Osnabrück

flyer_No Lager Osnabrück-page-001 flyer_No Lager Osnabrück-page-002
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No Lager ist eine antirassistische,
politische Gruppe aus Geflüchteten und
Unterstützer_innen.
Gemeinsam organisieren wir politische
Proteste und vernetzen uns mit
Menschen und anderen Gruppen in ganz
Deutschland. Wir sammeln Informationen
und tauschen uns aus, setzen uns gegen
die unmenschliche Situation für
Geflüchtete in Europa und Deutschland ein
und protestieren gegen Abschiebungen.
Für mehr Informationen über die
Geschichte von No Lager, unsere
Aktionen sowie Informationen zur
Asylpolitik besucht unsere Website und
F a c e b o o k – S e i t e :
www.nolageros.blogsport.eu
www.facebook.com/no.osnabruck
Wir treffen uns jeden Donnerstag um 19
Uhr im SubstAnZ (Frankenstr. 25a,
Osnabrück) – neue Leute sind herzlich
willkommen! Weiterlesen

Erfahrungsbericht über Zustände in Griechenland und Mazedonien – 17.01. 18h Substanz, Frankenstr. 25a

http://openborder.noblogs.org/files/2016/01/flyer-17-01.jpgNo Border, No Nation – Just People
Seit dem 18. November sind auf der sog. Balkanfluchtroute die Grenzen nur noch für Flüchtende aus Syrien, Irak und Afghanistan offiziell passierbar. Diese Trennung in „anerkannte“ und „illegale“ Flüchtende macht es umso wichtiger, alle Menschen auf ihrer Flucht zu unterstützen.

Unmittelbar nach der partiellen Grenzschließung formten sich besonders an der Griechisch-Mazedonischen Grenze in Idomeni Proteste, bei denen die Grenze zeitweise gestürmt wurde, Schienen blockiert wurden und Menschen in trockenen Hungerstreik getreten sind. Polizei und Militär ist gewaltvoll unter Einsatz von Tränengas, Schlagstöcken und Gummigeschossen gegen die Proteste vorgegangen. Es wurde sogar mit scharfer Munition auf Flüchtende geschossen.

Seit der brutalen Räumung des Camps bei Idomeni am 9.12. werden alle Menschen, die nicht aus Syrien, Irak oder Afghanistan kommen, mit Bussen zurück nach Athen in Abschiebelager gebracht und teilweise direkt in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Viele Menschen, die nicht den legalen Weg gehen können, versuchen zu Fuß die Grenzen zu überqueren. Besonders in Mazedonien werden Menschen immer wieder von Schleppern oder lokalen Kriminellen brutal ausgeraubt, zusammengeschlagen und mit Waffen bedroht. Außerdem müssen sie sich ständig davor in Acht nehmen, von der Polizei oder dem Militär aufgegriffen und zurück nach Griechenland gepusht bzw. in Abschiebegefängnisse in Mazedonien gebracht zu werden. Einige Menschen verschwinden spurlos.
Diese rassistische und menschenverachtende Politik verstößt gegen das Grundrecht auf Asyl und nimmt billigend in Kauf, dass Menschen auf ihrer Flucht sterben.

In der Veranstaltung werden Aktivist*innen sprechen, die vor der Räumung in Idomeni gekocht haben (NoBorderTrainKitchen) und angefangen haben ein Support-Netzwerk für illegalisiert reisende Flüchtende in Mazedonien aufzubauen. Sie werden von ihren Erfahrungen in Griechenland und Mazedonien berichten und über Möglichkeiten zum weiteren Support sprechen. Mit diesem persönlichen Erfahrungsbericht soll informiert werden und dazu aufgerufen werden, weiter und umso mehr aktiv zu werden, praktische Solidarität zu zeigen und Fluchthilfe zu leisten.

Bedenkt: Die Bilder und Erzählungen stellen teilweise gewaltvolle und schlimme Situationen/Zustände dar. Achtet auf euch und sagt, wenn es zu viel ist.

Sonntag, 17.01. um 18 Uhr Substanz, Frankenstr. 25a, Osnabrück.
Freedom of Movement For Everybody, Now! No one is illegal!
In Kooperation mit dem Café Résistance – Offener antifaschistischer Treff Osnabrück
Weitere Infos: www.openborder.noblogs.org und
www.grenzenloskoschenhannover.blogsport.de
FB-Event: https://www.facebook.com/events/1685279675082296/

Aktueller Bericht zur Situation flüchtender Menschen in Mazedonien

http://openborder.noblogs.org/files/2015/12/cropped-12309888_1189341701081261_8333541031164695734_o.jpg

Hier gibts einen Bericht von den Leuten, die gerade nach Griechenland gefahren sind, um Menschen auf der Flucht zu unterstützen.
Bericht: http://openborder.noblogs.org/post/2015/12/16/situation-von-fluechtenden-in-mazedonien-erfahrungsbericht-vom-12-12-2015/

Weitere Infos unter:
Blog: http://openborder.noblogs.org/
Facebook: https://www.facebook.com/OpenBorderOsnabrueck/
Twitter: https://twitter.com/OpenBordersOs
Newsletter (Anmeldung unter folgendem Link): https://noise.autistici.org/?p=subscribe&id=220>https://noise.autistici.org/?p=subscribe&id=220

Ihr könnt die Gruppe unterstützen, indem ihr die Berichte an eure Freund*innen und Bekannten weitergebt.
Solidarität kennt keine Grenzen!

Spendenaufruf zur direkten Unterstützung flüchtender Menschen

aufruf-idomeni-page-001 aufruf-idomeni-page-002
++++ DRINGEND ++++ Flyer: aufruf-idomeni
Spendenaufruf zur direkten Unterstützung flüchtender Menschen
Solidarity has no borders!
Ab diesem Donnerstag, den 10.Dezember, fahren 6 Aktivist*innen aus
Osnabrück/Bremen/Kiel gemeinsam an die Grenzen (nach Idomeni an der
griechisch-mazedonischen Grenze), um dort unbürokratisch und direkt
Menschen auf der Flucht zu unterstützen. Es fehlt an allem, aber da wir nur
begrenzt Platz haben, wollen wir vor allem die am dringendsten benötigten
Sachen mitnehmen. Falls du etwas von den folgenden Dingen spenden
möchtest, bring sie bis Mittwoch Abend ins Substanz (Frankenstraße 25a, Osnabrück):
– Geld
– Decken
– Rettungsdecken
– Winterjacken
– Regenponchos
– Kinderwinterjacken und -schuhe
– feste Schuhe (Größen 39-45)
– warme Socken (gern auch neue)
– feste Zelte (?)
– feste Planen (als Regenschutz)
– Handschuhe und Mützen
– Taschenlampen
Essen und alles, was sonst so benötigt wird, werden wir vor Ort kaufen. Dafür
brauchen wir Geld. Wenn du etwas spenden kannst, überweise es an diese
Bankverbindung, von der es direkt an die Leute an den Grenzen weitergeleitet
wird:
Empfängerin: Rote Hilfe e.V.
IBAN: DE18 4306 0967 4007 2383 04
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: „UnterstützungBalkan“
Informiert bleiben!
Um über die aktuellen Entwicklungen zu berichten, werden wir täglich Updates
schicken, die auf www.openborder.noblogs.org und auf Facebook
„OpenBorder Osnabrück“ veröffentlicht werden.
Kontakt: openborder.osnabrueck@gmail.com
++++ open all borders ++++

Seit Monaten überwinden fliehende Menschen zu Tausenden die Grenzen und
Zäune der Festung Europa und erkämpfen sich so ihr Recht auf
Bewegungsfreiheit für alle. Unterstützt werden sie dabei von hunderten und
tausenden solidarischen Menschen hier und auch direkt vor Ort an den
Balkangrenzen. Die europäischen Staaten reagieren darauf zunehmend mit
Abschreckung und Abschottung. Weiterlesen

Vortrag: Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit

Freitag, 11.12.15 ab 18.15 Uhr, Raum 11/211 im Schloss
Vortrag von Markus End

In den letzten Jahren wurde in den deutschen Medien eine
gesellschaftliche Debatte über die Folgen einer sogenannten
„Armutszuwanderung“ ausgefochten,
die zahlreiche antiziganistische Elemente aufweist. Wütende „Anwohner“ berichten über „Müll“, „Lärm“ und „Kriminalität“, der Städtetag, Polizeidienststellen und Migrationsbeauftragte warnen vor der“Gefährdung des sozialen Friedens“. Im Vortrag soll diese Debatte und insbesondere die mediale Berichterstattung genauer untersucht und kritisiert werden. Anhand verschiedener Beispiele wird die Konstruktion des Narrativs „Armutszuwanderung“ nachvollzogen und kritisiert, um zum Schluss auf die politischen Konsequenzen und möglichen Gefahren der Debatte einzugehen.

Markus End ist Politologe und beschäftigt sich mit der Struktur und den Funktionsweisen des modernen Antiziganismus. Nebenbei arbeitet er in der politischen Erwachsenenbildung und als wissenschaftlicher Autor, u.a. für das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, dem Amaro Drom e.V. und das Phiren Amenca Netzwerk.
Flyer Markus End 11.12.2015

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/455520531321188